Interview Bernd Weiermann

Bernd Weiermann

Interview mit dem neuen Vorstand des RC Germania Dortmund, Bernd Weiermann

Seit Ende März 2010 wird der RC Germania Dortmund von einem neuen Vorstandsteam geführt. Die während der Jahreshauptversammlung durchgeführten Wahlen führten zu einem eindeutigen Ergebnis und wurden von dem Vorstandsvorsitzenden Bernd Weiermann und seinen Vorstandskollegen auch anerkannt und sie bezogen ihre neuen “Ehren”ämter. Um die Personen mit ihren Plänen und Zielen besser kennen zu lernen wurde mit jedem ein kleines Interview durchgeführt. Den Beginn dieser Interviewreihe seht ihr hier. Viel Spaß beim Lesen.

1. Was hat dich dazu bewegt, dich zum Vorsitzenden bei deinem Ruderverein wählen zu lassen?

Es ging ja nicht um irgendeinen Ruderverein sondern um den RC-Germania! Hier bin ich seit 1986. Seitdem flirte ich mit einer Tätigkeit im Vorstand. Das musste ich aber immer wieder verwerfen, weil ich über Jahrzehnte stark in der SPD engagiert war, und deshalb einfach keine Zeit hatte. Als mich aber Wolfgang Beier vor einigen Monaten bat zu kandidieren, habe ich ziemlich schnell ja gesagt.
Ich bin sehr gern in diesem Club. Deswegen will ich nicht nur rudern und Spaß haben, sondern auch was zurück geben.

2. Wie war deine sportliche Karriere bisher?

Meine sportliche was??????????????????? Wenn ich tief im Gedächtnis krame, kommen mir ein paar mäßig erfolgreiche Regatten in Erinnerung – na ja, einmal habe ich auch gewonnen… Das liegt u.a. daran, dass ich auch in anderen Sportarten aktiv bin. Ich war lange Zeit Bergsteiger, und habe vor zwei Jahren einen Tauchschein gemacht. Das zähle ich jetzt dazu, um meine sportliche Laufbahn etwas anzuhübschen.

3. Was hast du künftig vor?

Die Aufgaben, die sich im Verein ergeben, so zu lösen, dass die Mehrheit der Germanen die Lösung mitträgt. Da muss der Vorstand als Team funktionieren, und mein Eindruck nach den ersten Wochen ist, dass das gut klappt.

4. Was ist dabei dein persönliches Ziel?

Ich möchte gern wenigstens annähernd so gut werden, wie die Vorsitzenden, die ich im Verein erlebt habe. An dieser Stelle möchte ich mich endlich öffentlich bei Wolfgang Beier für seine fantastische Unterstützung bedanken.

5. Was willst du mit dem Ruderverein erreichen?

Wir sind ein kleiner, aber feiner Verein. Leider weiß das außer uns kaum jemand. Ich möchte, dass diese Bildungslücke in der Öffentlichkeit schmaler wird. Es tut mir nämlich immer weh, wenn ich jemandem erkläre, wo man uns findet, sagen muss:” Das Bootshaus neben Hansa…”.
Ich will dabei helfen, den Verein zu stärken. Damit meine ich die Kommunikation nach außen, Kooperationen mit externen Partnern, die Unterstützung der Menschen, die bereits jetzt viel Zeit, Arbeit und Nerven in den Verein investieren.
Natürlich wünsche ich mir, dass wir wieder mehr werden. Die Kurse, die Jürgen Freytag organisiert, sind ein guter Weg dorthin. Und wer in diesem Punkt eine Idee hat – her damit!!!!!!!!!!!!

Und ich möchte, dass es in einigen Jahren Gedränge um die Vorstandsämter gibt.

6. Wo siehst du den Verein in 5 Jahren?

Da muss ich jetzt passen. weil ich nie so richtig zwischen Wunsch und Perspektive unterscheiden kann. Für`s erste arbeite ich lieber in kleinen Schritten. Frag mich einfach in einem halben Jahr nochmal.

7. Welche deiner Stärken lassen sich im Verein einsetzen?

Das klingt ja wie die berühmte Frage im Bewerbungsgespräch! Also: Zu meinen wenigen Stärken gehören Team- und Kommunikationsfähigkeit. Beides Eigenschaften die man beim Rudern und auch bei der Steuerung eines Vereins braucht.

8. Vielen Dank für die ausführlichen Antworten

Bitte, bitte gern geschehen

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